klicksafe-News

  • Babys und Kleinkinder sind ein fester Bestandteil vieler sogenannter Family-Influencing-Accounts. Damit sind Influencer*innen gemeint, die ihren Familienalltag teilen und dabei kommerzielle Interessen verfolgen. Nun ist eine neue Studie erschienen, die erstmals systematisch untersucht, wie Kinder im Alter bis fünf Jahre in solchen monetarisierten Profilen auf Social-Media-Plattformen dargestellt werden. Die Studie wurde vom Leibniz-Institut für Medienforschung | Hans-Bredow-Institut durchgeführt und von fünf Landesmedienanstalten durch Drittmittel unterstützt.
  • Digitale Spiele bieten Unterhaltung für die ganze Familie und fördern zugleich Kreativität sowie soziale und kommunikative Fähigkeiten. Wie bei jedem anderen Medium gibt es jedoch auch hier Aspekte, auf die Eltern achten sollten, um ihren Kindern einen sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit Spielen zu ermöglichen. Um Eltern in dieser komplexen Medienwelt besser zu unterstützen, hat die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) in Zusammenarbeit mit der Stiftung Digitale Spielekultur einen Elternratgeber entwickelt. Dieser ist nun neben Deutsch auch in den Sprachen Türkisch, Arabisch und Englisch erhältlich.
  • Diese Woche hat die „Unabhängige Expertenkommission Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt“ eine erste Bestandsaufnahme veröffentlicht. Damit soll eine evidenzbasierte Grundlage für konkrete Handlungsempfehlungen geschaffen werden. Die Veröffentlichung dieser Handlungsempfehlungen ist für Ende Juni 2026 geplant. Bereits im Februar waren zwei Mitglieder unseres klicksafe Youth Panels von der Expertenkommission eingeladen worden, um die Perspektive von Jugendlichen in die Diskussion einzubringen. Denn Kinder und Jugendliche müssen nicht nur geschützt, sondern auch gehört werden. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Punkte unser Youth Panel besonders hervorgehoben hat und wie unsere jugendlichen Beiratsmitglieder die Befragung durch die Expertenkommission beurteilen.
  • Bereits im Grundschulalter kommen viele Kinder mit Künstlicher Intelligenz (KI) in Berührung. Sei es durch Sprachassistenten, Lern-Apps oder erste Erfahrungen mit Chatbots. Dabei nutzen Kinder diese Technologien oft ganz selbstverständlich, ohne genau zu verstehen, wie sie funktionieren. Wir haben für Eltern zahlreiche Quellen zusammengestellt, die Kindern auf altersgerechte Weise Informationen zur neuen Technologie „Künstliche Intelligenz” bieten. Außerdem geben wir Tipps, wie Eltern ihre Kinder beim Umgang mit KI begleiten können.
  • Cybermobbing ist seit vielen Jahren ein Teil der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Um Cybermobbing präventiv entgegenzutreten, ist die Aufklärungsarbeit unerlässlich. Durch sie lernen Kinder, sich in andere hineinzuversetzen und die Folgen von Mobbing für die Betroffenen nachzuempfinden. Idealerweise erfahren sie dabei auch etwas über die gesetzlichen Grundlagen und Umgangsregeln in unserer Gesellschaft. So wird vermittelt, welche ernsten Konsequenzen Beleidigungen und Drohungen für die Täter*innen haben können. Genau diese Inhalte vermittelt unser neues Online-Spiel „Stoppt Mobbing! Fall Kimi“, das ab sofort kostenlos zur Verfügung steht.
  • Ob im Klassenchat, auf Social Media oder bei der Suche nach Informationen – Kinder hinterlassen Datenspuren, genauso wie Erwachsene. Weil Medienkompetenz mit dem Verständnis für die eigenen Daten beginnt, stellt die Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit (BfDI) mit der neuen Unterrichtsreihe „Was ist Datenschutz?“ ab sofort kostenfreie, altersgerechte Materialien für die Klassenstufen 4 bis 7 zur Verfügung.
  • Immer mehr junge Menschen informieren sich in den sozialen Medien über politische Themen. Leider finden sie dort auch immer wieder rechtsextreme Inhalte. Auch auf Spiele-Plattformen wie Steam oder Discord sind Rechtsextreme aktiv. Sie sprechen gezielt Kinder und Jugendliche an und versuchen, sie zu beeinflussen. Mit unserem neuen Material in Einfacher Sprache geben wir Eltern Tipps, wie sie ihre Kinder schützen können. Außerdem sind alle weiteren Inhalte von klicksafe in Einfacher Sprache nun leichter in unserem Materialsystem auffindbar.
  • Die Osterfeiertage stehen bevor. Viele Familien nutzen die freie Zeit für gemeinsame Ausflüge und gemeinsame Medienzeit. Im Kreise der Familie kommen auch viele Kleinkinder in Berührung mit Bildschirmmedien. Hier gilt es genauer hinzuschauen, welche Inhalte junge Kinder auf Tablets und Co. konsumieren. Besonders YouTube ist nicht für Kinder geeignet. Worauf sollten Eltern achten, wenn Kleinkinder oder sogar schon Babys Videoinhalte konsumieren? Welche Alternativen gibt es zu YouTube? Wir informieren über die Risiken und geben wichtige Hinweise.
  • Was passiert, wenn KI-Systeme zunehmend als Ratgeber genutzt werden, soziale Rollen übernehmen oder gar menschliche Beziehungen ersetzen? Unsere drei neuen Kurzvideos zeigen bewusst überzogene Szenarien über Beziehungen zu KI-Begleitern, die sich zur Sensibilisierung und als Diskussionseinstieg eignen. Die KI-generierten Videoclips sind Teil unserer Kampagne „KI and me. In künstlicher Beziehung“. Passend zum Thema bieten wir Materialien, die pädagogische Fachkräfte, Eltern und Jugendliche aufklären.
  • Der Fall von Collien Fernandes ist derzeit in aller Munde. Die Schauspielerin und Moderatorin hat öffentlich gemacht, dass sie Opfer digitaler sexueller Gewalt geworden ist. Seitdem wird in Deutschland viel darüber diskutiert, welches Ausmaß das Problem hat und ob die aktuellen Gesetze ausreichen, um ihm zu begegnen. In unserem Artikel geben wir grundlegende Informationen zum Phänomen der bildbasierten sexuellen Gewalt und zeigen Handlungsoptionen für Betroffene auf.