klicksafe-News

  • Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des WDR zeigt, dass der Großteil der Schüler*innen in Deutschland Klassenchats nutzt. In diesen Messenger-Gruppen werden in der Regel Informationen rund um die Schule ausgetauscht. Leider kommt es dabei immer wieder vor, dass Schüler*innen dort unangemessene oder gar strafbare Inhalte verschicken. Auch von Mobbing und Ausgrenzung haben die befragten Schüler*innen berichtet. Wir fassen zusammen, welche Erkenntnisse sich aus den Umfrageergebnissen ableiten lassen. Und wir stellen Schulen Materialien zur Verfügung, mit denen sich negative Erlebnisse im Klassenchat minimieren lassen.
  • ChatGPT gehört zu den meistgenutzten Chatbot-Anwendungen. Auch Kinder und Jugendliche nutzen den Chatbot der Firma OpenAI regelmäßig. Laut der letzten JIM-Studie ist er der bisher unangefochtene Spitzenreiter: 84 Prozent der befragten Jugendlichen im Alter von 12 bis 19 Jahren nutzen das KI-Chatprogramm bereits regelmäßig. Vor kurzem hat OpenAI angekündigt, dass es nun Möglichkeiten für eine Kindersicherung in ChatGPT geben soll. Wir haben uns das neue Sicherheitsfeature genauer angesehen und erklären, welche Einstellungsmöglichkeiten Eltern nun haben.
  • Verstörende Bilder und Videos von Verwüstung, Leid und Gewalt prägen regelmäßig die Nachrichtenlage. Der immer wieder aufflammende Krieg im Nahen Osten oder der andauernde Angriffskrieg auf die Ukraine können für Kinder und Jugendliche sehr belastend sein. Solche Inhalte können junge Menschen verängstigen und überfordern. Daher benötigen sie Unterstützung im Umgang mit der Kriegsberichterstattung.
  • Für eine lebendige Demokratie sind informierte Bürger*innen unerlässlich. Deshalb ist es wichtig, dass die Bevölkerung in der Lage ist, falsche von wahren Informationen zu unterscheiden. Einer der Orte, an denen dieses Wissen vermittelt werden kann, sind Bibliotheken. Als offene und niedrigschwellige Lernorte spielen sie eine zentrale Rolle in der Aufklärung der Bevölkerung. Die Handreichung „Demokratie braucht Medienbildung! Bibliotheken als (Lern-)Orte für den Umgang mit Desinformation” der Bertelsmann Stiftung bietet hierfür praxisnahe Unterstützung.
  • TikTok wird von jungen Menschen genutzt, weil sie dort Unterhaltung, Informationen und Anschluss finden. Ein neuer Report von jugendschutz.net zeigt jedoch, wie leicht sie dabei in extreme oder populistische Echokammern geraten können. Ein Teil des Problems ist dabei TikToks Vorschlagsalgorithmus, der Nutzer*innen immer weitere Inhalte gleicher Art anzeigt - auch Extremismus, Desinformationen und Verschwörungstheorien. Ein ganzes Netzwerk von Content-Creator*innen macht sich diese Plattform-Dynamiken zunutze, wie der Report zeigt. Das hat auch Auswirkungen auf junge TikTok-Nutzer*innen. Motiviert durch steigende Reichweite und positives Feedback aus extremistischen Communities posten sie selbst zunehmend radikale Inhalte auf TikTok.
  • WhatsApp führt weltweit Werbung im sogenannten Updates-Tab ein. Dabei handelt es sich um den Bereich, in dem Statusmeldungen und Kanäle angezeigt werden. Der Roll out erfolgt schrittweise. Das bedeutet, dass die neue Funktion nicht bei allen Nutzer*innen gleichzeitig sichtbar sein wird. Ein genauer Zeitplan für einzelne Länder oder Accounts ist bislang nicht veröffentlicht.
  • In der 35. Ausgabe von „Digitale Spiele - Pädagogisch beurteilt“ erhalten Eltern Informationen zu aktuellen Videospielen für Kinder und Jugendliche. Das Besondere ist, dass hier junge Gamer*innen vom Spieleratgeber NRW zu Wort kommen und die Ergebnisse ihrer Spieletests präsentieren. Zu jedem Spiel gibt es neben der offiziellen Altersfreigabe der USK auch eine pädagogische Empfehlung, für welche Zielgruppe das Spiel geeignet ist. Die aktuelle Ausgabe ist bereits zum Download verfügbar und wird bald auch über die Website des Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend bestellbar sein.
  • Als vertiefendes Angebot zu unserem neuesten Lehrmaterial „KI and me. Wie künstliche Intelligenz unser Leben prägt.“ haben wir drei Experteninterviews veröffentlicht. Darin besprechen wir die Aspekte „KI und Schule“, „KI und Datenschutz“ sowie „KI und Nachhaltigkeit“ mit Experten aus den jeweiligen Feldern. In diesem Artikel lesen Sie die jeweils ersten beiden Fragen aus den Interviews. Wenn wir damit Ihr Interesse geweckt haben, klicken Sie gerne auf den weiterführenden Link und laden Sie die vollständigen Interviews als kostenlose PDFs herunter.
  • YouTube ist seit vielen Jahren eine der beliebtesten Video-Plattformen bei Kindern und Jugendlichen. Neben den klassischen Videoformaten hat YouTube vor einigen Jahren die sogenannten YouTube Shorts eingeführt. Dabei handelt es sich um Kurzvideos im Hochformat, die perfekt an den Smartphone-Bildschirm angepasst sind. In den letzten Jahren ist allerdings deutlich geworden, dass diese Art von Kurzinhalten bei vielen Nutzer*innen einen übermäßigen Medienkonsum begünstigt. Mit einer neuen Sicherheitseinstellung können Eltern festlegen, wie lange ihr Kind täglich YouTube-Shorts ansehen darf.
  • Anlässlich des Safer Internet Day 2026 am 10. Februar hat die EU-Kommission einen Aktionsplan gegen Cybermobbing vorgestellt. Damit sollen nachhaltige und wirksame Maßnahmen gegen dieses anhaltende Problem ergriffen werden. Laut einer Umfrage war EU-weit bereits jede sechste Person im Alter von 11 bis 15 Jahren von Cybermobbing betroffen. Jede achte Person hat selbst online andere gemobbt. Wir stellen vor, welche Maßnahmen im Aktionsplan gegen Cybermobbing vorgesehen sind.