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Die U18-Wahlsoftware ist die zentrale digitale Infrastruktur und die technische Basis für alle U18-Wahlen. Nach wenigen Monaten Entwicklungszeit konnte die neue U18-Wahlsoftware am 30. Januar 2026 unter der Adresse app.u18.org veröffentlicht. Mit der neuen U18-Wahlsoftware stehen für die U18-Wahlen 2026 allen jungen Ehrenamtlichen, die an daran mitwirken sowie allen Koordinierenden, die auf Bundes-, Landes- oder kommunaler Ebene U18-Wahlen organisieren, eine moderne und modular aufgebaute Anwendung zur Verfügung.
Die Neuentwicklung der Software wurde durch eine Förderung durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmen des Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) ermöglicht.
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Ein breites Bündnis aus Verbraucherschutz-, Sozial-, Wohlfahrts- und Wirtschaftsverbänden fordert den gesetzlichen Schutz von Bargeld. Der Deutsche Bundesjugendring unterstützt den Appell, weil Kinder und Jugendliche im Alltag häufig auf Bargeld angewiesen sind und sonst von selbstständiger Teilhabe ausgeschlossen werden.
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Am 10. Dezember 2025 trafen sich Fachkräfte aus Jugendverbänden, Ministerien und der weiteren Beteiligungspraxis in Berlin, um über die vom Bundesjugendring vorgenommene Anwendungsqualifizierung der Qualitätsstandards für die Kinder- und Jugendbeteiligung zu diskutieren. Unter dem Titel „Mit Qualität beteiligen“ wurden in interaktiven Denkwerkstätten zentrale Erkenntnisse, Herausforderungen sowie Chancen und Potenziale unterschiedlicher Beteiligungsformate erarbeitet.
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Die Vorsitzenden und die Geschäftsführerin des Bundesjugendrings haben sich am 15. Januar mit Dr. Anja Weisgerber, Mitglied des Deutschen Bundestages, ausgetauscht. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die anstehende Evaluation des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP), die aktuelle Wehrpflichtdebatte sowie Fragen der Beteiligung junger Menschen im Kinder- und Jugendmedienschutz. Dr. Weisgerber ist ordentliches Mitglied im Ausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
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Die Regierungskoalition in Nordrhein-Westfalen aus CDU und Bündnis 90/Die Grünen hat gemeinsam mit SPD und FDP die Landesverfassung geändert, um das aktive Wahlrecht bei Landtagswahlen auf 16 Jahre zu senken. Nach Berlin 2023 und Mecklenburg-Vorpommern sowie Baden-Württemberg im Jahr 2022, setzt das bevölkerungsreichste Bundesland damit ein starkes überparteiliches Zeichen für mehr politische Teilhabe junger Menschen. Damit können nun junge Menschen in acht Bundesländern ihr Landesparlament demnächst schon ab 16 Jahren wählen. Ebenso dürfen 16- und 17-Jährige bundesweit seit 2022 das Europaparlament wählen.
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Der Deutsche Bundesjugendring hat in einer Stellungnahme zu geplanten Änderungen am Gesetz zur Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) die Perspektive junger Menschen eingebracht.
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16 Jugendverbände und -organisationen, darunter der Deutsche Bundesjugendring, haben sich mit einem gemeinsamen Beitrag an der Öffentlichkeitsbeteiligung zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung beteiligt. Der Beitrag wurde im Rahmen der der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen jugendverbandsübergreifend erarbeitet und bündelt zentrale junge Perspektiven auf Klimaschutzmaßnahmen.
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Am 9. Januar 2026 nahm Wendelin Haag, Vorsitzender des Bundesjugendrings, am traditionellen Neujahrsempfang von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue teil. Der Empfang würdigte das ehrenamtliche Engagement vieler Bürger*innen und deren bedeutende Rolle für den Zusammenhalt in der Gesellschaft.
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Vertreter*innen aus den beteiligten Jugendverbänden und -organisationen der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen haben sich am 07. Januar mit dem zuständigen Referat im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUKN) zum Stand des Klimaschutzprogramms ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen der laufende Erarbeitungsprozess sowie die Ausgestaltung und Erwartungen der Öffentlichkeitsbeteiligung.
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Am 3. Dezember traf sich der Jugendbeirat der EU-Kommissionspräsidentin (President’s Youth Advisory Board) zum ersten Mal mit Ursula von der Leyen. Das Diskussionsthema war eine jugendgerechte Gestaltung von Social Media Plattformen. Die Forderung der Jugendlichen wurden anschließend in einem Policy Paper zusammengefasst, das die Grundlage für ein Expertenausschuss der Europäischen Kommission bildet.
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Die Fachstelle Jugendreisen im Bundesjugendring hat aktuelle Zahlen zu den Teilnahmebeiträgen jugendverbandlicher Ferienfreizeiten ausgewertet. Die Ergebnisse der laufenden Erhebung zeigen eine deutliche und anhaltende Kostensteigerung: Für einwöchige Ferienfreizeiten innerhalb Deutschlands liegen die durchschnittlichen Teilnahmebeiträge inzwischen um mehr als 50 Prozent über dem Niveau des Jahres 2019.
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Zum Jahreswechsel erneuert der Bundesjugendring seine Forderung nach einem bundesweiten, ganzjährigen Verbot privater Feuerwerkskörper der Kategorie F2. An Silvester werden die negativen Folgen privater Böller für Umwelt, Tiere, Gesundheit und Einsatzkräfte besonders sichtbar. Der Bundesjugendring setzt sich für sichere, gemeinschaftliche und nachhaltige Alternativen zum privaten Feuerwerk ein.
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Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) hat am 4. und 5. Dezember 2025 gemeinsam mit funk die Veranstaltung „funk trifft Jugendverbände - KI, Digitale Räume, junge Stimmen“ durchgeführt. Vertreter*innen aus Jugendverbänden und -ringen tauschten sich in Mainz und digital zu aktuellen Fragen von…
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Am 14. und 15. Dezember trafen sich Vertreter*innen aus Jugendverbänden im Bundesministerium für Verkehr, um im Rahmen eines Jugendbeteiligungsformats Perspektiven und Forderungen zu jugendgerechter Mobilität einzubringen. Den Abschluss bildete am 15. Dezember ein Gespräch mit Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.
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Der sechste Deutsche Freiwilligensurvey liegt als Kurzbericht vor. Seit mehr als 25 Jahren liefert der Freiwilligensurvey verlässliche und differenzierte Erkenntnisse zur Entwicklung, Ausgestaltung und zu den Rahmenbedingungen freiwilligen Engagements in Deutschland. Die nun veröffentlichten Ergebnisse zeichnen ein aktuelles Bild von Umfang und Formen des Engagements. Eine vertiefte Analyse weiterer Aspekte wird im Hauptbericht zum Freiwilligensurvey 2024 folgen, der für das Jahr 2026 angekündigt ist.
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Das Deutsche Nationalkomitee für internationale Jugendarbeit sucht Jugendvertreter*innen für den Y7-Gipfel im Mai 2026 in Paris, Frankreich.
Beim Youth 7 (Y7) Jugendgipfel diskutierten jährlich junge Menschen im Vorfeld des G7-Gipfels zu verschiedenen Schwerpunktthemen. Ziel ist es, Empfehlungen…
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Am 10. Dezember 2025 fand in Berlin die Fachveranstaltung „Mit Qualität beteiligen“ statt, organisiert von der Fach- und Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung des Deutschen Bundesjugendrings. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Präsentation der Ergebnisse aus dem Projekt zur Weiterentwicklung der Qualitätsstandards für Kinder- und Jugendbeteiligung auf Bundesebene.
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Für das Projekt EU-Jugenddialog sucht der DBJR eine*n neue*n EU-Jugendvertreter*in, die*der die Interessen junger Menschen auf europäischer Ebene vertritt.
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Das Deutsche Institut für Menschenrechte (DIMR) hat am 8. Dezember 2025 seinen zehnten Bericht zur Menschenrechtssituation in Deutschland vorgelegt – mit einem klaren Fokus auf die politische Teilhabe junger Menschen. Der Bericht geht dabei auch auf die Arbeit und Perspektiven der Jugendverbände und des Deutschen Bundesjugendrings (DBJR) ein. Der DBJR hat sich in die Erarbeitung der Analysen aktiv eingebracht. Der Bericht benennt erhebliche Defizite bei der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und spricht konkrete Empfehlungen aus.
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Das Wehrdienstmodernisierungsgesetz wurde heute vom Deutschen Bundestag verabschiedet. Mit 323 Ja-Stimmen, 272 Nein-Stimmen und 1 Enthaltung bei 596 abgegebenen Stimmen wurde das Gesetz beschlossen.