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Auf Einladung der Kinderkommission (Kiko) des Deutschen Bundestages nahm Wendelin Haag als Sachverständiger für den Deutschen Bundesjugendring an einem Fachgespräch zu den Bedürfnissen junger Menschen nach der Corona-Pandemie teil. Die Kinderkommission, ein Unterausschuss des Ausschusses für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, befasst sich mit der Wahrnehmung der Belange von Kindern und Jugendlichen. Das Fachgespräch fand in Anwesenheit von Mitgliedern der Enquete-Kommission „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ statt.
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Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) lehnt pauschale Social-Media-Altersgrenzen ab. Schutz junger Menschen im digitalen Raum darf nicht über ihren Ausschluss organisiert werden, sondern muss Teilhaberechte sichern, Plattformen wirksam regulieren, hohe Datenschutzstandards einhalten, Medienbildung stärken und junge Menschen verbindlich beteiligen.
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Der Deutsche Bundesjugendring hat aus jugendpolitischer Sicht eine Stellungnahme zum zentralen Aspekt des Referent*innenentwurfs eines Gesetzes zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts vorgelegt. Darin kritisiert er insbesondere geplante Änderungen, die die Beteiligungsrechte junger Menschen schwächen könnten.
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In einer Aktuellen Stunde am Freitag, 24. April 2026, befasst sich der Bundestag mit dem Thema „Kein Sozialabbau auf Kosten von Kindern, Jugendlichen, Familien und Menschen mit Behinderungen“ aus Anlass der vergangene Woche bekannt gewordenen Überlegungen zu Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe.
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Für die Weiterentwicklung der Europäischen Jugendpolitik nach 2027 fordert der Bundesjugendring die EU-Institutionen, die kommenden Ratspräsidentschaften und die Mitgliedstaaten auf, die 3. EU-Jugendstrategie so auszugestalten, dass Jugendpolitik auf europäischer Ebene sichtbar, verbindlich und wirksam bleibt. Die aktuelle EU-Jugendstrategie ist der Rahmen für die jugendpolitische Zusammenarbeit in der Europäischen Union im Zeitraum von 2019 bis 2027. Sie basiert auf einer Ratsentschließung vom 26. November 2018 und bündelt die europäische Jugendpolitik entlang der Leitlinien „Engage, Connect, Empower“.
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Im Referent*innenentwurf des Bundesbauministeriums für ein geplantes Gesetz zur Modernisierung des Städtebau- und Raumordnungsrechts ist vorgesehen, dass in § 3 des Baugesetzbuches (BauGB) die bundesgesetzlich unmissverständlich vorgeschriebene „Gelegenheit zur Äußerung und Erörterung“ explizit von Kindern und Jugendlichen gestrichen werden soll. Darüber hinaus soll § 1 Abs. 6 Nr. 3 BauGB dahingehend geändert werden, dass die Bedürfnisse junger Menschen nicht mehr explizit berücksichtigt werden müssen. Beide geplanten Änderungen kritisiert der Bundesjugendring scharf.
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In Vorbereitung auf die internationale Nachhaltigkeitskonferenz der Vereinten Nationen, dem High Level Political Forum (HLPF) in New York, hat am 16. April das nationale HLPF in Berlin stattgefunden. Hier kommt die deutsche Delegation zusammen, um sich inhaltlich abzustimmen und gemeinsame Positionen zu entwickeln. Als Teil der deutschen Delegation sind wir, die UN-Jugenddelegierten für Nachhaltige Entwicklung mit dabei, um die Perspektiven junger Menschen dabei sichtbar und hörbar zu machen.
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Am 26. März 2026 fand der Fachtag für internationale Jugendarbeit „Next Generation Democracy“ der Landesjugendringe Schleswig-Holsteins und Hamburgs statt. Demokratische Gesellschaften geraten in Europa und weltweit zunehmend unter Druck. Der Fachtag widmete sich den Folgen dieser Entwicklungen und ihrer Bedeutung für die internationale Jugendarbeit.
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Zur AG Europäische Jugendpolitik
Die AG Europäische Jugendpolitik des Deutschen Bundesjugendrings dient dem Austausch und der Abstimmung zu aktuellen europapolitischen Entwicklungen mit Relevanz für die Jugendverbandsarbeit. Sie bündelt Perspektiven der Mitgliedsorganisationen, begleitet zentrale…
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Der Bundesjugendring startet im zweiten Halbjahr 2026 die digitale Fokusreihe „ENGAGIERT UNTER DRUCK – herausfordernde Zeiten für Ehrenamt und Engagement“. Den Auftakt bildet eine digitale Veranstaltung am 10. Juni 2026 von 10.00 bis 13.00 Uhr. Im Mittelpunkt stehen aktuelle Herausforderungen für ehrenamtliches Engagement und der Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis.
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Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) hat eine Stellungnahme zum Referent*innenentwurf eines Ersten Gesetzes zur Strukturreform der Kinder- und Jugendhilfe (1. KJHSRG) veröffentlicht. Das KJHSRG ist nach dem am 10. Juni 2021 in Kraft getretene Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) der nächste Schritt hin zu Gestaltung einer inklusiven Kinder- und Jugendhilfe.
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Vom 10. bis 11. April kam Jugendvertreter*innen aus den beteiligten Jugendverbänden und -organisationen der Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung in Klimafragen in Berlin zu einem präsentischen Kick-off zusammen. Mit vielen neuen Gesichtern markierte das Treffen den Start der gemeinsamen Arbeit zum zweiten Europäischen Emissionshandel (EU-ETS2).
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Am 26. März 2026 fand das Debriefing der UN-Jugenddelegierten im Bundestag unter Schirmherrschaft von Sanae Abdi, MdB statt. Während Dania Schulze nun am Ende ihrer Amtszeit ist, führt Sahra Rezaie ihr Amt als erste Senior Delegate im Programm fort.
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Das Deutsche Nationalkomitee für Internationale Jugendarbeit (DNK) beteiligt sich als Nationaler Jugendring (NYC) am Auswahlprozess der EU für die European Union - United Nations Youth Delegates 2026-2027.
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Mit dem veröffentlichten Abschlussbericht zur Vierten European Youth Work Convention liegen erstmals schriftliche Ergebnisse der Tagung vom 27. bis 30. Mai 2025 in Malta vor.
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Mit dem veröffentlichten Abschlussbericht zur Vierten European Youth Work Convention liegen erstmals schriftliche Ergebnisse der Tagung vom 27. bis 30. Mai 2025 in Malta vor.
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Vom 18. bis 20. März 2026 fand unter der zypriotischen Ratspräsidentschaft die dritte und letzte EU-Jugendkonferenz des 11. Zyklus statt. Aufgrund der geopolitischen Lage und des Krieges im Iran musste die Konferenz kurzfristig in den digitalen Raum verlegt werden, was jedoch den intensiven Austausch zwischen den Delegierten aus ganz Europa nicht minderte.
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Die Europäische Menschenrechtskonvention ist eine der zentralen Errungenschaften des Europarates. Dass ihr 75. Jubiläum im Deutschen Bundestag mit einer Fachkonferenz aufgegriffen wurde, ist ein wichtiges Signal. Zugleich zeigt sich: Wer Demokratie und Menschenrechte zukunftsfest machen will, muss junge Menschen nicht nur ansprechen, sondern wirksam beteiligen.
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Die Europäische Menschenrechtskonvention ist eine der zentralen Errungenschaften des Europarates. Dass ihr 75. Jubiläum im Deutschen Bundestag mit einer Fachkonferenz aufgegriffen wurde, ist ein wichtiges Signal. Zugleich zeigt sich: Wer Demokratie und Menschenrechte zukunftsfest machen will, muss junge Menschen nicht nur ansprechen, sondern wirksam beteiligen.
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Der Deutsche Bundesjugendring und die BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen haben sich am 17.03.2026 zu einem Austausch über aktuelle politische Entwicklungen, die Rolle der Zivilgesellschaft und Perspektiven für eine engere Zusammenarbeit getroffen.