Fachkräfte-News

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  1. Die Umsetzung der Kinderrechtskonvention in Deutschland ist bis heute Stückwerk geblieben, kritisiert der Münchner Kinder- und Jugendarzt und Vorsitzender der Stiftung Kindergesundheit Professor Koletzko: „Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren stellen zwar mehr als 13 Prozent unserer Bevölkerung, aber im politischen Alltag werden sie nach wie vor oft übersehen. Bei Entscheidungen im öffentlichen Leben sowie in Politik, Justiz und Verwaltung werden ihre Stimmen kaum gehört“.
  2. Wie können die EU-Mitgliedstaaten und die EU-Institutionen Jugendbeteiligung und -partizipation erhöhen? Darüber diskutierten die Jugendminister der 28 EU-Staaten am 22. und 23. Mai 2019. Außerdem verabschiedeten sie ein Papier mit dem Titel „Junge Menschen und die Zukunft der Arbeit“ sowie einen Beschluss mit Guidelines zum EU-Jugenddialog.
  3. Im Jahr 2018 ergriffen die Jugendämter in Nordrhein-Westfalen 14.502 Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, waren das 9,1 Prozent weniger als im Jahr zuvor. 2017 lag die Zahl der Schutzmaßnahmen bei 15.951.
  4. 2015 hat sich die Staatengemeinschaft verpflichtet, bis 2030 gemeinsam zu einer besseren ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung beizutragen. Im September kommen die Staats- und Regierungschefs erstmals wieder in New York zusammen, um Zwischenbilanz zu ziehen. Der aktuelle SDG-Report zeigt, dass die Weltgemeinschaft zwar viel über die Nachhaltigkeitsziele redet, aber zu wenig in ihre Umsetzung investiert.
  5. Schulpolitik und Jugendpolitik brauchen einen gemeinsamen Bildungsbegriff auf Landesebene. Ein Austausch zwischen Landtagsabgeordneten sowie Vertreter(inne)n aus Wissenschaft, Jugendhilfe und Kommunen ebnete den Weg. Diskussionsanlass bildete der Zukunftsplan Bildungslandschaften, den das Dialogforum Bildungslandschaften gemeinsam erarbeitet hat.
  6. Vom 15. Juni bis 3. November 2019 können Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren mit der MuseumsCard kostenlos die teilnehmenden Museen in Schleswig-Holstein besuchen. In diesem Jahr öffnen 111 Museen ihre Türen – mehr als je zuvor. Wer drei Stempel auf seiner MuseumsCard gesammelt hat, kann eine Übernachtungsreise oder Sachpreise gewinnen. Alternativ können auch mit der App QR-Codes in den Museen gescannt werden.
  7. Mediennutzung macht Spaß – wirft aber auch immer wieder ganz unterschiedliche Fragen auf. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hat vergangenes Jahr erneut ein breit gefächertes medienpädagogisches Angebot geschaffen, das aktuelle Medienthemen und ihre Herausforderungen aufgreift und zielgruppengerecht Medienkompetenz vermittelt.
  8. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ zählte im Jahr 2018 rund 42.000 Beratungskontakte. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr, die Anzahl der Beratungen steigt damit zum fünften Mal in Folge. In 59 Prozent der Fälle ist Häusliche Gewalt der Anlass für ein Beratungsgespräch. Mit der Social-Media-Aktion „Sicher Dir Hilfe“ sollen noch mehr Betroffene auf das Beratungsangebot des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ aufmerksam gemacht werden.
  9. Die Reaktion auf die humanitäre Katastrophe im Mittelmeer sei ein Bankrott der europäischen Regierungen, sagt Diakonie-Präsident Lilie und fordert die Bundesregierung auf, die Aufnahmebereitschaft der Kommunen zu unterstützen und auf europäischer Ebene die Debatte über die Verteilung von Schutzsuchenden fortzusetzen. Die Diakonie unterstützt das kommunale Netzwerk 'Städte Sicherer Häfen' und hat sich an dem offenen Brief an die Bundeskanzlerin mit Forderungen der Zivilgesellschaft zur Seenotrettung beteiligt.
  10. Die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen müssten konkret angepackt und ambitioniert umgesetzt werden. Darin sind sich Bundesumweltministerin Schulze und Bundesentwicklungsminister Müller einig. In Berlin diskutierten Vertreter von Politik, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft die Fortschritte bei der Erreichung mehrere der insgesamt 17 Sustainable Development Goals, u.a. im Bereich Bildung, Klimaschutz und Frieden.
  11. Laut den aktuellen Zahlen des UNHCR ist die Zahl der Geflüchteten weiter auf 70,8 Millionen Menschen weltweit gestiegen. Nach wie vor bleibt Syrien das größte Herkunftsland von Geflüchteten; gefolgt von Afghanistan und Südsudan. Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni kritisiert die AWO den Migrationspakt der Bundesregierung und fordert Solidarität und Unterstützung für in Not geratene Menschen.
  12. Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Jubiläum. Damit die Kinderrechte im ganzen Land noch bekannter werden, geht der Kinderrechte-Bus des Bundesfamilienministeriums auf Tour durch Deutschland. Das Motto der Bustour durch mehr als 20 Städte lautet „Starkmachen für Kinderrechte“.
  13. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und ihre Bündnispartner aus dem Sportbereich setzen sich gemeinsam für die Prävention von Alkoholmissbrauch ein. Zwischen Mai und Oktober informieren junge Menschen im Rahmen der BZgA-Jugendkampagne ihre Peers bei Freizeitveranstaltungen über Risiken des Alkoholkonsums. Vereine haben die Möglichkeit, sich mit eigenen Aktionen und Turnieren zu beteiligen.
  14. Mehr als 200 Millionen Europäer/-innen haben bei der Europawahl 2019 Ende Mai ihre Stimme abgegeben. Damit ist die Wahlbeteiligung EU-weit auf 51% gestiegen. Die neue Legislaturperiode beginnt am 2. Juli. Wie die nächsten Schritte aussehen, wann der neue Kommissionspräsident gewählt wird und wie die neue Kommission zusammengesetzt wird, erklärt das Europäische Parlament.
  15. Der aktuelle MedienVielfaltsMonitor der Medienanstalten zeigt: Bei den 14- bis 29-Jährigen liegt das Meinungsbildungsgewicht des Internets bei 54,5%. Die Zahl ist doppelt so hoch wie der Bevölkerungsdurchschnitt. Bei einer Tagung der Medienanstalten zur Meinungsmacht von Google, Facebook und Co. wurde ein Gutachten für die Sicherung der Meinungsvielfalt vorgestellt.
  16. Frühe Inklusion ist wichtig, damit Barrieren im Alltag gar nicht erst entstehen. Die Umfrage „Stück zum Glück“ zeigt jedoch, dass es in Deutschland zu wenige inklusive Spielplätze gibt, auf denen Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam Spaß haben können. Es besteht also ein hoher Handlungsbedarf, um mehr inklusive Spielräume zu schaffen.
  17. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl von Kindern mit Migrations- und Fluchterfahrung im schulpflichtigen Alter weltweit um 26 Prozent gestiegen. Viele von ihnen haben traumatische Erfahrungen gemacht, die sich negativ auf ihre Lernfähigkeit auswirken. Die Bildungssysteme der Aufnahmeländer stellt das vor große Herausforderungen. Die UNESCO fordert deshalb eine bessere Ausbildung für Lehrerinnen und Lehrer.
  18. Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert anlässlich des Weltflüchtlingstages am 20. Juni 2019 die konsequente Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention für Flüchtlingskinder in Deutschland. Nach Ansicht der Kinderrechtsorganisation fehlen in der derzeitigen Flüchtlingspolitik insbesondere die Berücksichtigung des Kindeswohls und der gleichberechtigte Zugang zu grundlegenden Kinderrechten wie Bildung und Gesundheit.
  19. Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni startet die Caritas ihr Projekt „Gute Beispiele der Teilhabe. Integrationsgeschichten“. In Zeiten einer aufgeheizten politischen Debatte sei es umso wichtiger, von Anfang an auf gelingende Integration zu setzen. In unzähligen Projekten und Initiativen vor Ort engagieren sich Menschen jeden Tag für ein gelingendes Miteinander von Zuwanderern und Einheimischen und setzen ein deutliches Zeichen für Solidarität und Nächstenliebe, betont der katholische Wohlfahrtsverband.
  20. Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni fordert das Kinderhilfswerk terre des hommes dazu auf, Menschen in der Flüchtlingshilfe zu unterstützen und zu würdigen, statt sie zu verfolgen und zu kriminalisieren. Ein verändertes Meinungsklima trage dazu bei, dass Menschen immer weniger bereit sind, zum Beispiel eine Vormundschaft für minderjährige Flüchtlinge zu übernehmen. Diesem Diskurs müssten wieder positive Bilder gelungener Hilfe und erfolgversprechender Integration entgegengesetzt werden.
  21. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Mädchen und Frauen, die nach Deutschland geflüchtet sind, deutlich angestiegen. 2018 waren 43,3 Prozent der Asylantragstellenden weiblich. Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni weist IN VIA auf die Lebenssituation von geflüchteten Frauen in Deutschland hin und fordert flächendeckende Beratungs- und Förderangebote.
  22. In einem neuen Positionspapier fordert der Verband alleinerziehender Mütter und Väter e.V. (VAMV), das Rentensystem an der bestehenden Pluralität von Familienformen auszurichten, statt am Ernährermodell fest zu halten. Der Verband setzt sich auch für eine Ausweitung der gesetzlichen Rente hin zu einer Universalversicherung mit einem Mindestsicherungsziel für alle ein.
  23. Ab sofort können sich Kitas und lokale Bündnisse für frühe Bildung um den Deutschen Kita-Preis 2020 bewerben. Anwärter können ihre Bewerbungen bis zum 18. August 2019 einreichen. Auch Eltern können wieder Kitas und lokale Bündnisse für den Preis vorschlagen.
  24. Der Bund der Deutschen Landjugend (BDL) e.V. setzt darauf, dass das Fahren eines Mopeds ab 15 Jahren ab April 2020 gelebte Praxis wird. Zugleich wird der Ausbau des Radwegenetzes gefordert, um mehr Eigenständigkeit in ländlichen Regionen zu gewährleisten.
  25. Die Stadtmacher Akademie ist ein neues Angebot des gemeinnützigen Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung e.V., das sich an lokale Akteure richtet, die sich in ihrer Arbeit für eine nachhaltige und soziale Entwicklung ihrer Stadt einsetzen. In drei Camps und einem persönlichen Beratungstreffen haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, eigene Vorhaben voranzutreiben.
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