Fachkräfte-News

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  1. Stehen Jugendliche vor der Frage, ob sie einen Handwerksberuf erlernen sollten, geht es für sie nicht nur darum, ob die Arbeit interessant ist, was sie einbringt und unter welchen Bedingungen sie zu verrichten ist. Noch wichtiger ist für die Jugendlichen, ob ihnen die Wahl des Berufs hilft, in ihrem sozialen Umfeld zu punkten. Dies sind Ergebnisse einer Befragung von rund 1.700 Schülerinnen und Schülern des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
  2. Die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und die Gewerkschaften fordern Änderungen im Entwurf des Gute-Kita-Gesetzes. Notwendig sei eine dauerhafte Beteiligung des Bundes an der Finanzierung. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass die Bundesmittel zwingend zur Qualitätsverbesserung der KiTas verwendet werden. Notwendig seien vor allem eine Verbesserung der Personalschlüssel und die Ausbildung von Fachkräften.
  3. Um die Rechte besonders schutzbedürftiger Geflüchteter zu sichern, ist es notwendig, dass der Schutzbedarf möglichst frühzeitig erkannt wird. Ein neuer Leitfaden soll den Mitarbeitenden des Sozialdienstes des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) konkrete Hinweise für ihre Gesprächsführung mit den Betroffenen geben.
  4. Aktuelle Daten belegen, dass derzeit 20 Prozent aller Mädchen und Jungen in Deutschland von Kinderarmut betroffen sind. Auf der Kooperationstagung von 13 Institutionen und Verbänden gehen Expertinnen und Experten am 18. Oktober 2018 u.a. der Frage nach, welche Bedarfe die Familien in Armut haben und wie wirkungsvolle Ansätze gestaltet sein müssen.
  5. In Mecklenburg-Vorpommern haben mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 rund 780 Schülerinnen und Schüler in 33 Klassen eine Ausbildung als staatlich geprüfte/r Sozialassistent/in beziehungsweise als staatlich anerkannte/r Erzieher/in begonnen. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um ca. 30 Schülerinnen und Schüler.
  6. Kulturministerin Martina Münch zieht eine positive Bilanz des Landesprogramms zur Förderung von Projekten kultureller Bildung in diesem Jahr und kündigt für 2019 das neue Förderprogramm ‘Kulturelle Bildung und Partizipation‘ in Höhe von 400.000 Euro an.
  7. Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer hat heute in Amberg das Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik, kurz ZMF, eröffnet. Es soll unter anderem Orientierungshilfen und moderne Lernkonzepte zum Umgang mit digitalen Medien erarbeiten.
  8. Im Jahr 2017 verzeichnet das Statistische Landesamt Baden-Württemberg 2.733 durch Alkoholkonsum verursachte Krankenhausaufenthalte von Jugendlichen. Am häufigsten betroffen waren 15-jährige Mädchen und 16-jährige Jungen. Damit setzt sich der vorherige Abwärtstrend im zweiten Jahr in Folge nicht fort. Weniger Behandlungen gab es nur bei männlichen Jugendlichen.
  9. In Sachsen wurden drei Fahrzeuge übergeben, die in Zukunft als mobile Verkehrsschulen genutzt werden. Diese werden von der Gebietsverkehrswacht Annaberg-Erzgebirge, der Verkehrswacht Riesa-Großenhain und der Messestadt-Verkehrswacht Leipzig für die Sensibilisierung von Kindern und Jugendlichen für ein umsichtiges Verhalten im Straßenverkehr eingesetzt.
  10. Caritas und IN VIA fordern verlässliche Hilfestrukturen für die Opfer von Menschenhandel. Notwendig seien flächendeckende Beratung, angemessene psychosoziale Begleitung und ein angepasstes Aufenthaltsrecht. Damit sich die Opfer von Menschenhandel stabilisieren können, benötigen sie sichere Unterstützungsstrukturen.
  11. Fast 77.000 junge Menschen in Bayern waren Ende 2017 auf Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe angewiesen. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, waren Erziehungsberatungen auch 2017 die häufigste Hilfeart. Über alle Hilfearten hinweg waren mit knapp 60 Prozent mehr Jungen bzw. junge Männer als Mädchen bzw. junge Frauen auf Hilfen und Beratungen angewiesen.
  12. In vielen Ländern geraten elementare demokratische Errungenschaften unter Druck, Menschen wenden sich von den demokratischen Institutionen ab. Mit dem Demokratieabbau schwindet auch der zivilgesellschaftliche Handlungs- und Wirkungsraum. Die Konferenz Diakonie und Entwicklung diskutiert am 17./ 18. Oktober über die Rolle der Zivilgesellschaft als Fundament einer lebendigen Demokratie und welche Aufgaben sich hieraus ergeben.
  13. Inklusion wird erneut ausgezeichnet. Inklusive Schulen und Schulverbünde aus ganz Deutschland können sich bis zum 31. Januar 2019 für den Jakob Muth-Preis 2019 bewerben. Erstmals sind auch Inklusionsinitiativen von Schülerinnen und Schülern aufgerufen, sich für einen Publikumspreis zu bewerben. Die in der Vergangenheit ausgezeichneten Schulen zeigen, dass Vielfalt eine Chance ist.
  14. Nach dem Erfolg der ersten Runde von DiscoverEU wird die Europäische Kommission am 29. November 2018 eine zweite Bewerbungsrunde für Gratistickets einläuten. Die Gewinner können dann zwischen dem 15. April und dem 31. Oktober 2019 auf Reisen gehen, Menschen aus verschiedenen Ländern kennenlernen und selbst erfahren, wie es ist, Europäer/-in zu sein.
  15. Arme Menschen dürfen nicht als Bittsteller oder Fürsorgeobjekt betrachtet werden, kritisiert das Deutsche Institut für Menschenrechte mit Blick auf komplizierte Antragsverfahren und entmutigende Beratungssituationen. Zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Armut (17. Oktober) fordert es eine Stärkung des Zugangs zum Recht für arme Menschen und einen Perspektivwechsel in Verwaltung und Politik.
  16. Die Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung ist zum 1. März 2018 gegenüber dem Vorjahr um rund 27.200 auf insgesamt 789.600 Kinder gestiegen. Der Zuwachs fiel damit schwächer aus als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lag die Betreuungsquote am Stichtag bundesweit bei 33,6 Prozent.
  17. Forscher der Universität Tübingen bescheinigen sowohl vorteilhafte wie auch nachteilige Effekte von „guten“ Schulen. Die Ergebnisse der Studie sind zum Beispiel relevant für die Diskussion um die Leistungsdifferenzierung im Schulsystem.
  18. Mehr als 100 Bildungsexpertinnen und -experten sind sich einig: Die berufliche Weiterbildung muss neu ausgerichtet werden, um den technologischen und gesellschaftlichen Wandel bewältigen und gestalten zu können.
  19. Mit dieser Forderung reagiert der Ganztagsschulverband auf die aktuellen Ergebnisse der Kultusministerkonferenz. Die Kultusminister möchten im Rahmen einer Bund-Länder AG den Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter diskutieren.
  20. Über die Hälfte der Hessinnen und Hessen bekennen sich aus Angst vor Herabwürdigung und Hass im Internet seltener zu ihrer politischen Meinung. Das ist ein Ergebnis der Studie „Hass im Netz“, die Campact und das Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ) präsentieren. Damit wird Hasssprache im Netz zu einer Gefahr für Meinungsbildung und -freiheit.
  21. Der Anteil der „working poor“ hat sich in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland verdoppelt und in den meisten Städten fehle es an bezahlbarem Wohnraum. Das wird zunehmend für Alleinerziehende, Studierende und andere einkommensarme Haushalte zum Problem, kritisiert die Nationale Armutskonferenz (nak) in ihrem Schattenbericht und fordert eine aktive Politik der Armutsbekämpfung.
  22. Der Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. fordert eine zügige Umsetzung eines sozialen Arbeitsmarktes. Nur so könne es gelingen, langzeitarbeitslose Menschen und ihre Familien wieder in die Gesellschaft zurückzuholen. Jobcenter, Beratungseinrichtungen freier Träger und Kommunen müssten vor Ort in Netzwerken zusammenarbeiten, um wirksame Strategien für einen sozialen Arbeitsmarkt zu realisieren.
  23. Im Rahmen eines breiten Dialogs soll die Weiterentwicklung des Kinder- und Jugendhilferechts in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht werden. Das Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Deutsche Institut für Urbanistik (Dífu) laden zu einer gemeinsamen Fachveranstaltung am 26./ 27. November nach Berlin ein. Die Veranstaltung richtet sich an Fach- und Führungskräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, der Behindertenhilfe, aus Ländern und Kommunen.
  24. Für viele stotternde Kinder und Jugendliche ist die Schulzeit belastend. Auf dem neuen Internetportal „Stottern und Schule“ finden Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte ab sofort schnell und kompakt alle wichtigen Informationen und erhalten Tipps, die den Schulalltag erleichtern.
  25. Wenn sich Studium und Beruf ergänzen, kann das viele Vorteile haben. Allerdings ist die Belastung im dualen oder berufsbegleitenden Studium hoch. Und im Betrieb sind manche Studierende schlechter gestellt als andere Beschäftigte, zeigt eine neue, von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.